In europäischen Städten mit einer U-Bahn wird deutlich weniger Auto gefahren als in Städten, die nur eine Straßenbahn oder keines von beidem haben. Das zeigt eine aktuelle Studie des Complexity Science Hub (CSH), veröffentlicht in Nature Cities.
ANTEIL DER AUTOFAHRTEN: 37% VERSUS 50%

Pendelmuster in 378 europäischen Städten | Links: Durchschnittliche Pendelmuster, gewichtet nach Einwohner:innenzahl, in drei Mobilitätskategorien – aktive Mobilität (A), öffentlicher Verkehr (B) und motorisierter Individualverkehr (C) – abhängig davon, ob Städte über eine U-Bahn, nur ein Straßenbahnnetz oder nichts von beidem verfügen. | Rechts: Alle 378 Städte sind in einem Dreiecksdiagramm entsprechend ihrer Pendelmuster dargestellt. Jeder Kreis steht für eine Stadt, wobei die Kreisgröße die Einwohner:innenzahl und die Kreisfarbe das Vorhandensein einer U-Bahn, eines Straßenbahnnetzes oder keines von beiden anzeigt.
GRÖßERE STÄDTE, GRÖßERER EFFEKT
KLEINE VERÄNDERUNGEN MIT GROßEN AUSWIRKUNGEN – BEISPIEL WIEN

STRAßENBAHNEN: HISTORISCHE ENTWICKLUNG UND HEUTIGE ROLLE

Globale U-Bahn- und Straßenbahnnetze: Abdeckung, Länge, Stationen und Fahrgastzahlen | Links: Anzahl der Städte mit U-Bahn- und Straßenbahnnetzen zwischen 1870 und 2020. | Rechts: Globale Netzlänge, Anzahl der Stationen (bzw. Haltestellen) und jährliche Fahrgastzahlen für U-Bahn und Straßenbahn. | Daten: Internationale Verband für öffentliches Verkehrswesen (UITP).
GLOBALE RELEVANZ: NACHHALTIGE URBANE MOBILITÄT
Service
ÜBER DIE STUDIE
ÜBER DEN COMPLEXITY SCIENCE HUB
Mitglieder des CSH sind AIT Austrian Institute of Technology, BOKU University, Central European University (CEU), IT:U Interdisciplinary Transformation University Austria, Medizinische Universität Wien, TU Wien, TU Graz, Universität für Weiterbildung Krems, Vetmeduni Wien, WU (Wirtschaftsuniversität Wien) und Wirtschaftskammer Österreich (WKO).
csh.ac.at


