Generative KI verändert die Softwareentwicklung – und das sehr schnell, aber regional unterschiedlich. Eine in Science veröffentlichte Studie zeigt, dass der Anteil KI-geschriebenen Codes in den USA von 5 % im Jahr 2022 auf 29 % Ende 2024 stieg, verglichen mit nur 12 % in China. Obwohl weniger erfahrene Programmierer:innen KI häufiger nutzen, profitieren vor allem erfahrene Entwickler:innen.
DEUTLICHE UNTERSCHIEDE ZWISCHEN REGIONEN

Globale Verbreitung von KI-gestütztem Programmieren und dessen Auswirkungen Links: Der Anteil von KI-geschriebenen Python-Funktionen (2019–2024) wächst rasant, aber die Länder unterscheiden sich in ihren Nutzungsraten. Die USA sind führend bei der frühen Einführung generativer KI, gefolgt von europäischen Ländern wie Frankreich und Deutschland. Ab 2023 holt Indien rasch auf, während die Einführung in China und Russland langsamer voranschreitet. Rechts: Vergleicht man die Nutzungsraten derselben Programmierer:innen zu verschiedenen Zeitpunkten, so geht die Einführung generativer KI mit einer höheren Produktivität (Commits), einem größeren Funktionsumfang (Bibliotheksnutzung) und der Erforschung neuer Funktionen (Bibliothekszugriff) einher, allerdings nur bei erfahrenen Programmierer:innen.
ERFAHRENE ENTWICKLER:INNEN PROFITIEREN
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Mitglieder des CSH sind AIT Austrian Institute of Technology, BOKU University, Central European University (CEU), IT:U Interdisciplinary Transformation University Austria, Medizinische Universität Wien, TU Wien, TU Graz, Universität für Weiterbildung Krems, Vetmeduni Wien, WU (Wirtschaftsuniversität Wien) und Wirtschaftskammer Österreich (WKO).
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